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Das Hubbert-Maximum im Kino |
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Ölkrise
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Freitag, 21. August 2009 um 06:50 Uhr |
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Ein gründliches Studium von The Long Emergency dürfte dem neuesten Filmprojekt von Regisseur Lars Kraume vorangegangen sein, geht es dabei doch um die Erlebnisse einer deutschen Mittelstandsfamilie in naher Zukunft, deren Alltag durch genau jene Kalamitäten geprägt ist, die uns James Howard Kunstler in seinem Peak-Oil-Klassiker vorhersagt. Kraume auf spielfilm.de:
Die großen Krisen wie der Peak Oil und die daraus resultierenden Ressourcenkriege, der Klimawandel und die folgenden Probleme der Trinkwasserversorgung, die globale Bevölkerungsexplosion und die Verschärfung der sozialen Konflikte, werden unsere Gesellschaft in naher Zukunft in weitaus größere Bedrängnisse bringen, als das Platzen der amerikanischen Immobilienblase. DIE KOMMENDEN TAGE soll den Zuschauer mit der Frage konfrontieren, in welcher Welt wir in Zukunft eigentlich leben wollen.
Wir wollen mal hoffen, dass kein typisch deutscher TV-Movie-Quark draus wird. Und die Latte liegt mit Wolfszeit ja relativ hoch... |
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Dringende Warnung vor dem nächsten Ölschock |
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Ölkrise
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Montag, 03. August 2009 um 07:55 Uhr |
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Mit ungewöhnlich deutlichen Worten hat der Chefökonom der Internationalen Energiebehörde (IEA), Fatih Birol, in einem Interview mit dem britischen Independent vor einer drohenden Unterversorgung mit Öl in den kommenden Jahren gewarnt. In ihrem im Herbst letzten Jahres veröffentlichten World Energy Outlook hatte die IEA erstmals eine unabhängige Einschätzung der Förderraten der 800 größten Ölfelder vorgenommen, die nicht wie in den Jahre zuvor auf den Daten anderer Institutionen wie der US-Geologiebehörde beruhte (wir berichteten). Dabei hatte die IEA ermittelt, dass die meisten der großen Ölfelder ihr Fördermaximum bereits überschritten haben und die bestehenden Felder insgesamt einen jährlichen Förderrückgang von 6,7 % aufweisen, der durch die Förderung aus neuen Ölfeldern aufgewogen werden müsste, um die Fördermenge zu halten oder zu steigern. In früheren Berichten war die IEA noch von einem Förderrückgang von 3,7 % ausgegangen.
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Thüringen geht auf den Energiemarsch |
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Ölkrise
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Montag, 27. Juli 2009 um 18:17 Uhr |
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Ein Fußweg von den Energien von gestern zu den Ressourcen der Zukunft
| Start und Auftakt: |
Samstag, 8. August 2009 10:00 Uhr, Mühlhausen, Obermarkt |
| Die Route: |
Bad Langensalza, Gotha, Erfurt, Weimar |
| Ziel: |
Samstag 15. August Jena, Holzmarkt |
Wir lassen die versiegenden Erdöl- und Erdgasvorkommen des Thüringer Beckens hinter uns und wenden uns Orten zu, an denen sich Alternativen und Lösungen abzeichnen. Als Maskottchen schieben wir eine große quietschende Ölpumpe durch Thüringen. Ein Soldat bewacht die Ölpumpe mit einer Zapfpistole von der Tankstelle.
'Von Thüringer Ölquellen lernen, heißt versiegen lernen ...'
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Die Ökologie des sozialen Wandels |
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John Michael Greer
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Dienstag, 04. August 2009 um 12:45 Uhr |
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Im letztwöchigen Beitrag für den Archdruid Report bin ich ein wenig von meinem üblichen Themenspektrum abgewichen und habe mich mit dem beschäftigt, was ich die „Pornographie der politischen Angst“ in den USA nenne. Für diese Abweichung hatte ich allerdings meine Gründe: Ich wollte die Aufmerksamkeit auf die reflexhafte Tendenz so vieler Amerikaner richten, eine letztendlich paranoide Mythologie des leibhaftigen Bösen auf den jeweils entgegengesetzten Teil des politischen Spektrums zu projizieren, und auf diese Weise eine Debatte darüber in Gang bringen, wie immens tief der Graben zwischen Erwartungen und Realitäten ist, der jede Initiative zum sozialen Wandel lähmt, hier in Amerika wie anderswo.
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Ölschock-Blog
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Donnerstag, 30. Juli 2009 um 07:42 Uhr |
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Niemand ist gezwungen, an etwas zu glauben, das ihm wider die Vernunft zu sein scheint. Wir beklagen und bekämpfen den Klimawandel, warum sollte uns das Abnehmen der Erdölvorräte da nicht geradezu fröhlich stimmen? Warum sollten wir "Peak Oil" stattdessen für etwas Gefährliches halten, wie es manche tun, die sich mit Katastrophenszenarien wichtig tun? Halbzeit Erdöl soll mit immer teurerem Treibstoff, letztlich einer Kostenexplosion auf breiter Front einhergehen, sagen manche Experten. Wurden die von der Ölindustrie, dem eigentlichen Nutznießer der Schwarzmalerei, für solche Voraussagen bezahlt? Weniger Erdöl, das arbeitet doch nur "uns" geradezu in die Hände - let it be! Es kann dem Klima und dem Planeten nur gefallen.
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Die Evolution ernst nehmen |
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John Michael Greer
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Montag, 27. Juli 2009 um 10:06 Uhr |
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Einst im Jahr 1904 stellte der Soziologe Max Weber die Hypothese auf, dass die Moderne von einer „Entzauberung der Welt“ durchwirkt sei, d. h. von einem Prozess, in dem traditionelle mythische Vorstellungen, die der menschlichen Existenz Bedeutung verliehen hatten, immer weiter durch die entfremdende und entseelende Weltanschauung der materialistischen Wissenschaft ersetzt würden. Webers These enthält einiges an Wahrheit, aber ich bin mir nicht sicher, ob er die unvermeidliche Gegenreaktion vorausahnte: das Dehnen oder Zurechtstutzen von wissenschaftlichen Ideen, um sie in das Prokrustesbett des Alltagsdenkens zu zwängen – wobei viele von ihnen wiederum zu Mythen wurden.
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