| Dringende Warnung vor dem nächsten Ölschock |
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| Geschrieben von: Administrator |
| Montag, 03. August 2009 um 07:55 Uhr |
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Mit ungewöhnlich deutlichen Worten hat der Chefökonom der Internationalen Energiebehörde (IEA), Fatih Birol, in einem Interview mit dem britischen Independent vor einer drohenden Unterversorgung mit Öl in den kommenden Jahren gewarnt. In ihrem im Herbst letzten Jahres veröffentlichten World Energy Outlook hatte die IEA erstmals eine unabhängige Einschätzung der Förderraten der 800 größten Ölfelder vorgenommen, die nicht wie in den Jahre zuvor auf den Daten anderer Institutionen wie der US-Geologiebehörde beruhte (wir berichteten). Dabei hatte die IEA ermittelt, dass die meisten der großen Ölfelder ihr Fördermaximum bereits überschritten haben und die bestehenden Felder insgesamt einen jährlichen Förderrückgang von 6,7 % aufweisen, der durch die Förderung aus neuen Ölfeldern aufgewogen werden müsste, um die Fördermenge zu halten oder zu steigern. In früheren Berichten war die IEA noch von einem Förderrückgang von 3,7 % ausgegangen. Diese äußerst besorgniserregenden Daten fanden Ende 2008 nicht den Weg in die Schlagzeilen, die damals von der Finanzkrise beherrscht wurden. Birol wiederholte nun die alarmierende Einschätzung der IEA, dass bis 2030 selbst bei gleich bleibendem Bedarf „vier neue Saudi-Arabien“ nötig seien, um den Förderrückgang der alten Felder auszugleichen. Die IEA gehe zwar immer noch davon aus, dass das globale Fördermaximum („Peak Oil“) erst 2020 eintreten werde, aber eine Unterversorgung mit weiteren Preisschocks sei bei einer Erholung der Weltwirtschaft und steigendem Ölbedarf bereits ab 2010 zu erwarten. Dies würde zu einer enormen Marktmacht der noch wenigen noch verbliebenen Ölexportländer mit größeren Reservekapazitäten führen. „... die Weltwirtschaft wird noch sehr anfällig und verletzlich sein. Viele glauben, dass sie sich in ein paar Jahren erholen kann, aber diese Erholung wird sehr langsam gehen, sie wird sehr anfällig sein, und sie kann jederzeit durch höhere Ölpreise wieder abgewürgt werden“, so Birol zum Independent. „Vielen Regierungen wird jetzt bewusst, dass die Tage des billigen und einfach zu fördernden Öls vorüber sind... Ich bin allerdings nicht sehr optimistisch, ob ihnen auch klar ist, dass eine tatsächliche Unterversorgung droht.“ |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, 03. August 2009 um 08:17 Uhr |




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Fast drei Jahre arbeiteten Webermann und Sdun an ihrer Doku. Die Dreharbeiten führten sie über Norddeutschland nach Paris, New York und auf die entlegensten Ölfelder in Saudi-Arabien. Aktuelle Infos zum Film unter http:www.freeeye.tv/videoblog