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Geschrieben von: Paul Nellen
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Donnerstag, 30. Juli 2009 um 07:42 Uhr |
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Niemand ist gezwungen, an etwas zu glauben, das ihm wider die Vernunft zu sein scheint. Wir beklagen und bekämpfen den Klimawandel, warum sollte uns das Abnehmen der Erdölvorräte da nicht geradezu fröhlich stimmen? Warum sollten wir "Peak Oil" stattdessen für etwas Gefährliches halten, wie es manche tun, die sich mit Katastrophenszenarien wichtig tun? Halbzeit Erdöl soll mit immer teurerem Treibstoff, letztlich einer Kostenexplosion auf breiter Front einhergehen, sagen manche Experten. Wurden die von der Ölindustrie, dem eigentlichen Nutznießer der Schwarzmalerei, für solche Voraussagen bezahlt? Weniger Erdöl, das arbeitet doch nur "uns" geradezu in die Hände - let it be! Es kann dem Klima und dem Planeten nur gefallen.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 30. Juli 2009 um 08:34 Uhr |
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Hans-Josef Fell müht sich vergeblich |
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Geschrieben von: Bernd Ohm
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Montag, 09. März 2009 um 20:24 Uhr |
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Wer immer noch hofft, die deutsche Politik würde sich irgendwann doch noch in angemessener Form des Themas Ressourcenerschöpfung und Energiekrise annehmen, dürfte spätestens seit dem 22. Januar 2009 eines Besseren belehrt sein. An diesem Tag hielt der MdB Hans-Josef Fell – einer der wenigen deutschen Politiker, die sich des Problems überhaupt bewusst sind – vor fast leeren Bundestagsrängen eine Rede zu dem von ihm und anderen GRÜNEN-Abgeordneten im Rahmen der Energiekosten-Debatte eingebrachten Antrag „Biogaseinspeisung und Wärmeeinsparung jetzt voranbringen – Konsequenzen aus Erdgas-Streit und Ressourcenverknappung ziehen“. Fell, dem man wahrlich nicht vorwerfen kann, nicht immer wieder auf die drohende Gefahr aufmerksam gemacht zu haben, schaffte es dabei mal wieder, einige der Grundprobleme der vor uns liegenden Jahrzehnte ins Parlament zu bringen (Protokoll): |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 10. März 2009 um 08:31 Uhr |
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Peak-Oil-Vortrag von Paul Nellen in Tübingen |
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Geschrieben von: Administrator
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Donnerstag, 22. Januar 2009 um 17:23 Uhr |
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Paul Nellen ist mehr oder weniger der einzige deutsche Journalist, der sich bis heute intensiver mit dem Thema Peak Oil beschäftigt hat. In seinen Radiofeatures Spurwechsel – Vor dem Übergang in die Nach-Erdölzeit (DLF 2006) und Out of Oil (WDR 2007) hat er die Stimmen führender – deutscher wie internationaler – Vertreter der Peak-Oil-Community einem größerem Publikum vorgestellt und sich intensiv mit den Lösungsansätzen beschäftigt, die in einzelnen US-Gemeinden vor Ort verfolgt werden. Am 21. Januar 2009 hat Paul Nellen im Rahmen des Studium Generale „Peak Oil: Wege in die postfossile Gesellschaft“ an der Uni Tübingen unter dem Titel „Übertragbarkeit amerikanischer und britischer Strategien auf deutsche Verhältnisse“ den folgenden Vortrag gehalten: Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Prof. Kinder, lieber Herr Dr. Haus! Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich meinen Vortrag für Sie, wie es sich für einen Journalisten gehört, so aktuell wie möglich beginnen und zugleich mit dem genius loci der Stadt Tübingen verbinden könnte, in der ich selbst vor 40 Jahren mein Politik- und Philosophiestudium begann. Am Tage eins nach der Inauguration von Barack Obama als Präsident der USA kann hier eigentlich nur ein Begriff als Schlüsselwort meines Vortrages dienen. Das Wort ist für mich am meisten sowohl mit meinem Thema als auch mit Tübingen und – angesichts der aktuellen Weltsituation – mit der durch Obama verkörperten Aufbruchstimmung in den USA verbunden. Ich meine natürlich das beflügelnde Wort „Hoffnung“ oder, wie es jetzt ausgesprochen wird: „Hope“, dem der Philosoph Ernst Bloch, der hier in Tübingen lebte und lehrte – einer meiner Lehrer damals – den größten Teil seines Denkens und Schreibens widmete. So, wie wir gestern Barack Obama vor dem Weißen Haus und die vielen Hunderttausend jubelnden Menschen gesehen haben, glaube ich, mit einer Anrufung an die Hoffnung auch mein eigenes Thema inaugurieren zu dürfen. Ich möchte Sie mitnehmen auf eine Reise in die USA und nach Großbritannien, von wo, wie ich finde, wegweisende und optimistisch stimmende Impulse herüberkommen, die sich hierzulande einem weit verbreiteten Katastrophismus und einer merkwürdigen Apathie gegenüber dem Peak-Oil-Problem entgegensetzen lassen. Und wir wollen fragen, ob diese Impulse auch in unserem Land aufzugreifen sind und warum dies eigentlich kaum geschieht. |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 20. Februar 2009 um 09:27 Uhr |
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Geschrieben von: Bernd Ohm
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Sonntag, 18. Januar 2009 um 00:38 Uhr |
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Im Konzert der Stimmen, die vor den Auswirkungen des globalen Hubbert-Maximums warnen, gibt es jede Menge schräge Töne. Weltuntergangspropheten jeder Art – ob fanatische Hasser der Zivilisation an und für sich, im härenen Büßergewand einhergehende Börsen-Junkies oder die nicht totzukriegende Spezies der düster dräuenden Nostradamus-Jünger – malen allerlei Teufel an die Wand, die unseren Planeten in eine Hieronymus-Bosch-Phantasie verwandeln würden, sobald die Ölförderkurve auf dem absteigenden Ast ist: Hungersnöte, der Zusammenbruch jeder gesellschaftlichen Ordnung, plündernde und brandschatzende Horden auf der Suche nach Treibstoff und Nahrungsmitteln oder, wie es Peak-Oil-Altmeister Colin Campbell so dezent ausdrückte, „Kannibalen in Chicago“. |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 18. Januar 2009 um 00:59 Uhr |
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